Die Zahl der Drogentoten in Relation zur Bevölkerung liegt in Montana mit 13,8 pro 100 000 Einwohner leicht über dem US-Durchschnitt von 12,4 pro 100 000 Einwohner. Ebenso liegt der Anteil an Drogenkonsumenten in der Bevölkerung mit 10,2 leicht über dem Bundesdurchschnitt von 8,11% (Zahlen von 2010). Marihuana ist die am weitesten verbreitete (teils) illegale Droge, gefolgt von Kokain auf Platz 2 und Crystal Meth.
Der Bundesgesetzgebung nach sind sowohl der Besitz als auch der Verkauf von Cannabis/Marihuana, Kokain und Crystal/Meth verboten. Insbesodnere für Cannabis haben einzelne Bundesstaaten in den letzten Jahren aber eigene Gesetze verfasst. In Montana war Cannabis seit 1929 illegal und wurde 2004 nur für medizinische Zwecke (Verschreibung durch Arzt) wieder legal.
Kokain ist seit 1914 in den USA illegal. Der Konsum von Kokain war in den 1970er und 1980er Jahren am höchsten und ist seitdem wieder gesunken. Es wird geschätzt, dass etwa 1,5 Millionen Menschen in den USA regelmäßig Kokain konsumieren.
Methamphetamin, kurz Meth oder Crystal ist sogar sehr eingeschränkt legal (Medikament gegen ADHS), ist aber sehr viel weiter verbreitet als illegale Droge. In den 1960er Jahren war Methamphetamin noch als OTC-Medikament zugelassen, wurde aber bald darauf verschreibungspflichtig und die legale Nutzung später noch weiter eingeschränkt. Das meiste Meth wird innerhalb des Landes in kleinen "Meth-Küchen" hergestellt, da sich Meth aus leicht erhältlichen Substanzen herstellen lässt. Es wird aber auch über die Grenze zu Mexiko ins Land geschmuggelt, insbesondere seit die DEA verstärkt Meth-Küchen aushebt. Die Schmuggelwege ziehen sich dabei von Nord nach Süd durch das Land bis nach Kanada, so dass auch an Golden Lake der ein oder andere Meth-Schmuggler sicherlich schon vorbei bekommen ist.
Im Zuge der weiten Verbreitung der Droge wurde der Verkauf von Medikamenten, die Pseudoephidrin oder Ephidrin erhalten und aus denen sich Meth leicht herstellen lässt, stark eingeschränkt und kontrolliert, so dass nur noch sehr limitierte Mengen abgegeben werden dürfen.
In Montana wurde 2005 das Montana Meth Project ins Leben gerufen, nachdem der Konsum von Meth im Staat seit den 1990er Jahren stark zugenommen hatte. Die von der gemeinnützigen Organisation gestarteten Kampagnen mit Videos, Radiobotschaften, Plakaten und Online-Werbung richtet sich mit sehr drastischen, aber von vielen Seiten als realistisch bezeichneten Bildern vor allem an Jugendliche. Der Einfluss dieser Aktionen auf den Konsum von Meth unter Jugendlichen wird kontrovers diskutiert, da verschiedene Umfragen zu deutlich unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Umfragen und Schätzungen nach haben 3-4% der Jugendlichen schon einmal Meth probiert.
Ein weiteres, stark wachsendes Problem ist die Opioid-Schmerzmittelabhhängigkeit in den USA. Opioidhaltige Schmerzmittel wurden lange Zeit aggressiv vermarktet und werden auch heute noch massenhaft verschrieben, wodurch viele Patienten, die aufgrund einer Erkrankung, eines Unfalls oder einer OP nur kurzfristig Schmerzmittel nehmen mussten, wegen des hohen Suchtpotentials abhängig werden. Eine nicht unerhebliche Zahl der Schmerzmittelabhängigen rutscht dabei in den Heroinkonsum ab. Mittlerweile übersteigt die Zahl der Drogentoten (vor allem durch opiodihaltige Medikamente oder illegale Drogen) die Zahl der Verkehrstoten oder der Toten durch Schusswaffen.
Der Herbst nähert sich in großen Schritten. Im Oktober gehen die Temperaturen weiter nach unten, doch neben den 15 - 8° Grad, gibt es zwischendurch durchaus sonnige Herbsttage mit Höchsttemperaturen von 17° Grad. Nachts bleibt es kalt und Ende Oktober werden zum ersten Mal - 3° Grad in der Nacht gemessen.
Langsam werden die Temperaturen kälter und das Wetter ungemütlicher. Anfang November liegen die Durchschnittstemperatur noch bei 8 Grad. Mit jedem Tag sinkt das Thermometer weiter nach unten und Mitte des Monats setzt der erste Schneefall bei Tageswerten von -5 bis +1 Grad ein. So wie es aussieht gibt es auch dieses Jahr wieder einen Winter par excellence in Montana.
Weihnachten steht vor der Tür, denn der Dezember bringt von Beginn an kalte Temperaturen. Tagsüber erreicht man maximal 1°, doch sind Minusgrade bis - 10° eher die Regel. Zusammen mit viel Schnee verwandelt sich die Gegend in ein Bilderbuch Winterwonderland. Doch sollte man sich vor Dauerfrost, Glätte und Schnesstürmen in Acht nehmen. Die 'weiße Weihnachtswahrscheinlichkeit' liegt für Golden Lake bei 98%.